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Katalog-Info: CP3D-slow Schnellabformer
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ProduktKlickINFO

CP3D-slow * Schnellabformer

 

Wie eine Abformung entsteht ...

  • Die mit Wasser sämig fließend aufgerührte Pulvermasse erstarrt zu einem steifen Abformpudding.

  • Der Pudding behält mit sehr hoher Präzision genau die Oberflächenstruktur bei, mit der er während der Ersteifung in Kontakt war.

  • Der hohe Wassergehalt des Puddings bildet zwischen sich selbst und dem abzuformenden Objekt einen feinen Wasserfilm, so dass keine Trennmittel benötigt werden. Selbst bärtige Gesichter können abgeformt und schließlich ohne Probleme entformt werden.

  • Die erstarrte Formmasse (Abformpudding) entspricht in Konsistenz und Festigkeit in etwa dem so genannten "Wackelpeter", oder auch "Wackelpudding" genannt.

  • Ist der Pudding erstarrt, kann das abgeformte Objekt, je nachdem welche Art von Abformmethode gewählt wurde, einfach aus dem Pudding gezogen, oder der Pudding vom Objekt entfernt werden. Es bleibt im Pudding das dreidimesionale Negativabbild des Objektes, welches nun als Gießform benutzt werden kann.

 

Eine Hand voll Fakten ...
  • Das CP3D-slow ist ein dem CP3D-fast ähnliches Abformmaterial auf Alginat-Basis. Die Abbindung verläuft jedoch um ein Vielfaches langsamer, weshalb sich dieses Produkt vor allem für großflächigere Abformungen (z.B. Torso-Abformung, technische Abformungen) und überall dort anbietet, wo eine längere Verarbeitungszeit benötigt wird.

  • Auch CP3D-slow enthält garantiert weder Glasfaser- noch Kunststoffspänchen, die manche Hersteller ähnlichen Abformprodukten gerne beimischen, um damit die Reißfestigkeit der abgebundenen Masse zu erhöhen.

Wir halten nichts von solchen Rezepturen in den Händen von Hobbyanwendern und anderen Nichtfachleuten, bei denen unserer Ansicht nach weder die Erkenntnis der Notwendigkeit noch das Wissen zur Durchführung arbeitsschutztechnischer Maßnahmen als gegeben angenommen werden dürfen.

CP3D besitzt eine sehr ordentliche Formstabilität. Ist eine Anwendung doch mal der Gestalt, daß mit einer Verformung oder dem Einreißen des erstarrten Puddings zu rechnen ist, dann ist eh der zusätzliche Aufbau einer Stützform angezeigt. Und weil dies gleichwohl auch für die mit Glasfasern versetzen Produkte gilt, ist die Beimischung solcher "Zutaten" für die hier anstehenden Anwendungen unserer Meinung nach ebenso fragwürdig wie überflüssig.

  • Typisch für dieses Abformsystem ist die Herstellung von Einmal-Formen. Je nach Formgestalt des abzuformenden Objektes und Sorgfalt bei der Handhabung, können Formen untypischerweise aber auch durchaus mehrfach benutzt werden.

  • Spezifische Eigenschaften des Abformpuddings erlauben bei entsprechender, ebenfalls untypischer Handhabung des Materials, die Miniaturisierung abgeformter Objekte auf relativ einfache Art und Weise. In der großen Atelier-Fibel zu diesem Thema (siehe Catalog-Rubrik A) finden Sie auch die ausführliche Beschreibung solcher untypischen Anwendungen des CP3D.

  • Über das Pulver/Wasser-Mischungsverhältnis können Sie die Verarbeitungskonsistenz im Flüssigzustand und die Endfestigkeit des abgebundenen Abformpuddings einstellen. Welcher Zustand der jeweils richtige ist, hängt davon ab, was Sie mit der Abformmasse zu tun beabsichtigen. In der zu dem Produkt gelieferten Anleitung wird darauf eingegangen.

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